Info-Veranstaltung Eierstockkrebs

Vorträge:
„Eierstock-, Bauchfell- und Eileiterkrebs – Neueste Trends aus Klinik und Praxis“
„Neue Möglichkeiten der Immuntherapie beim Eierstockkrebs“
„Mythen und Fakten zum Thema Alternativmedizin“
„Welchen Einfluss hat Lebensqualität auf die Prognose?“
„Perspektivwechsel für Patientinnen, Angehörige und Mediziner“
„Die 2. Stimme – eine besondere Geschichte“

Moderation:
Prof. Dr. med. Jalid Sehouli

Sonntag, 8. Mai 2016, 10 – 14 Uhr
Urania | Kleist-Saal | An der Urania 17 | Berlin
Eintritt frei

Programm zum Download ➜


Stiftung zur Information, Aufklärung
und Erforschung von Eierstockkrebs

Liebe Patientinnen und Angehörige,

bevor Sie sich auf unserer Seite umsehen, möchten wir Ihnen Folgendes ans Herz legen:

Die größtmögliche Chance auf optimale Behandlung finden betroffene Frauen in einer Klinik, die an klinischen Studien teilnimmt. Lässt sich eine Patientin in einer Klinik, die sich nicht an klinischen Studien beteiligt, behandeln, so ist ihr Risiko, innerhalb von 2 Jahren an ihrer Erkrankung zu versterben, um 60 Prozent höher im Vergleich zu einer Behandlung in einer Studienklinik. Dies gilt unabhängig davon, ob die Patientin selbst im Rahmen einer klinischen Studie behandelt wird oder nicht.

Mit einem Appell an die Arztkollegen fordern die Experten der AGO und NOGGO, die heute geltenden Standards für die Operation und medikamentöse Therapie (www.ago-online.de und www.eierstock-krebs.de) umzusetzen und sich an den Therapiestudien zu beteiligen.

Defizite in der Behandlungsqualität bei der Erstdiagnose lassen sich später nicht kompensieren!

Nach den Erfahrungen und dem Wissen aus den Studien ist unbedingt zu empfehlen, dass die Betreuung von Frauen mit Eierstockkrebs in Zentren erfolgt, die eine besondere Erfahrung auf diesem Gebiet besitzen, sich an der freiwilligen Qualitätssicherung und den klinischen Studien aktiv beteiligen und die Patientinnen diesbezüglich informieren.

In Ländern, in denen die Subspezialität „Gynäkologische Onkologie“ bereits etabliert ist, haben Frauen, die von diesen Fachärzten behandelt werden, ein im Mittel um 30 Prozent niedrigeres Risiko, an ihrem Ovarialkarzinom zu versterben, als wenn sie von nicht spezialisierten Ärzten behandelt werden. Im Zweifel sollten die Patientinnen stets eine Zweitmeinung einholen, so der Rat von Prof. Dr. Jalid Sehouli von der Berliner Charité.

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte, liebe Förderer unserer Stiftung,

das Jahr 2015 ist Vergangenheit und das neue Jahr taufrisch, wir möchten dies zum Anlass nehmen, uns auf diesem Wege bei Ihnen persönlich zu bedanken für Ihre großartige Unterstützung unserer gemeinsamen Ziele, das Bewusstsein in der Gesellschaft zum Thema Eileiter-, Eierstock- und Bauchfellkrebs entscheidend positiv zu verändern.

Dies ist weiterhin unbedingt notwendig, da die Versorgungssituation immer noch nicht zufriedenstellend ist und auch die Gesamtprognose beim Eierstockkrebs sich zwar in den letzten Jahren deutlich verbessert hat, aber immer noch ein Großteil der Patientinnen an dieser Erkrankung versterben.

Daher unterstützen wir als Stiftung alle Projekte, die sowohl das Verständnis als auch die Behandlungsergebnisse im Sinne der Tumorkontrolle aber auch der Verbesserung und Erhaltung der Lebensqualität verbessern.

Durch Ihre Unterstützung sind wir in der Lage, diese notwendige Verbesserung zu erreichen, unter anderem im letzten Jahr durch unsere Zeitschrift „Die zweite Stimme“ sowie verschiedene andere Aktivitäten, wie z. B. den Film „Stilles Erbe“, welcher in verschiedenen Sprachen (deutsch, türkisch, arabisch, russisch, englisch) realisiert worden ist und sowohl Patientinnen als auch deren Angehörige zu dem Thema BRCA und Eierstockkrebs praxisnah und verständlich informiert.

Bereits jetzt möchten wir Sie auf den Welt-Eierstockkrebs-Tag, den wir am 8. Mai in der Berliner Urania durchführen, hinweisen. Neben namhaften Referentinnen und Referenten haben wir dazu die Filmproduzentin Anna Faroqhi gewonnen, die in der vergangenen Ausgabe „Die zweite Stimme“ porträtiert wurde und einen Comic zum Thema „Eierstockkrebs“ verfasst hat.

Desweiteren planen wir mit Frau Sandra Steffens eine ganz besondere Modenschau unter dem Titel „10 Frauen gegen Eierstockkrebs“, zu der wir Sie sehr herzlich begrüßen.

Über unsere Stiftung und unsere Aktivitäten können Sie sich jederzeit auf unserer Homepage informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien einen guten Start in das neue, hoffentlich friedliche Jahr mit all seinen Herausforderungen.

Gern informieren wir Sie auch in einem persönlichen Gespräch über unsere Stiftung und freuen uns sehr, wenn Sie sich weiterhin für unsere Aktivitäten engagieren.

Bitte spenden und helfen Sie!
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE78 1002 0500 0001 2065 00
BIC: BFSWDE33BER

Mit Ihrer Spende verbessern Sie die Versorgung von FRAUEN MIT EIERSTOCKKREBS. DANKE!

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. med. Elisabeth Steinhagen-Thiessen
Vorsitzende

Prof. Dr. med. Jalid Sehouli
stellv. Vorsitzender